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Island

Die Republik Island ist mit ihrer Landmasse von etwa 103000 Km² der zweitgrößte Inselstaat nach Großbritannien in Europa. Island ist das am dünnsten besiedelte Land Europas und hat lediglich 279000 Einwohner, wovon über die Hälfte in der Hauptstadt Reykjavik leben. Island liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken, der die Eurasische und die Eurasische Platte teilt. Jährlich entfernen sich diese Kontinentalplatten um etwa 2 cm. Zahlreiche aktive Vulkane verhindern durch ihre Magmaproduktion ein Auseinanderbrechen der Insel. Die dabei entstehende Erdwärme wird von den Isländern effektiv zur Wärme- und Stromproduktion genutzt. Geysire, warme Quellen und spektakuläre Wasserfälle prägen das Landschaftsbild und laden vereinzelt zu einem Bad im Freien ein. Dennoch kann man Island Urlauber nicht als Badeurlauber bezeichnen. Die nahen Ausläufer des Golfstroms sorgt zwar für einen mildem Winter, doch im Sommer wird es nur selten richtig warm. Der Norden der Insel ist von zahlreichen Fjorden durchzogen. Zahlreiche Eis-Gletscher aus der letzten Eiszeit überziehen weite Teile des Landes. Das Landesinnere ist von Lavawüsten und Moossteppen durchzogen.

Anreise

Anreise nach Island

Reykjavik verfügt über den internationalen Flughafen Keflavík, der im Sommer von Hamburg, Berlin und München direkt angeflogen wird mehr....

Nationalpark Skatafell

Der Nationalpark liegt zwischen hohen Bergen. Diese schützen den Nationalpark vor Winden und extremen Wetterschwankungen mehr....

Mietwagen mieten

Autovermietungen gibt es beinahe in jedem Ort. Auf alle Fälle sollte man sich Angebote bei mehreren Vermietern einholen mehr....

Islandpferde

Das Islandpferd oder Islandpony ist eine robuste Pferdeart, die auch problemlos Erwachsene Reiter trägt mehr....

Die Flora des Landes wird von Moosen, Flechten und Pionierpflanzen wie Birken oder Weiden bestimmt und ist nicht sonderlich ausgeprägt. Die Fauna ist im Gegensatz dazu sehr vielfältig und artenreich. Insbesondere die vielen Seevögel, die von Islands Fischreichtum angezogen werden, lassen sich auf der ganzen Insel bewundern. Die wichtigsten Wirtschaftszweige stellen die Viehzucht (Schafe, Pferde u. Rinder) und die Küstenfischerei dar. Islands Exporte bestehen zu beinahe 75% aus Fischprodukten. Die natürlichen warmen Quellen werden u. a. auch zum Beheizen von Treibhäusern genutzt, so dass auf Island auch Gemüse, Weintrauben und andere exotische Früchte wie z. B. Bananen kultiviert werden können.

Bis zur Weltwirtschaftskrise galt die Hauptstadt Reykjavik als die wohlhabendste Metropole mit dem höchsten Lebensstandard in Europa. Die Wirtschaftskrise traf Island hart und brachte 2008 die Republik an den Staatsbankrott. Viele zukunftsorientierte Projekte wie z. B. die Wasserstoffwirtschaft wurden dadurch gebremst und das Land erholt sich nur langsam von den Folgen der Weltwirtschaftskrise. Dennoch haben die Isländer nach wie vor das weltweit höchste Pro-Kopf-Einkommen und die höchste Lebenserwartung. Allerdings sind Lebenshaltungskosten in Island alles andere als günstig. Der Stolz der Isländer ist die Hauptstadt Reykjavik. Die schillernde Metropole ist reich an kulturellen Einrichtungen und ist bekannt für sein abwechslungsreiches Nachtleben mit einer Club-Szene, die seinesgleichen sucht. Bekannte Künstler wie z. B. Björk treten hier oftmals live auf und begeistern das Publikum.

Der Tourismus gewinnt in Island zunehmend an Bedeutung. Insbesondere Naturliebhaber, Sportangler und Reit-Begeisterte bereisen Island.